28.09.2008 - Lander bei Lattemann

Von der Wand- zur Ölmalerei, vom Feeling für Architektonisches zur Bildhauerei, und immer galt ihm die Zeichnung, die Linie als eigenständiges Ausdrucksmedium: Helmut Lander ist eine einzige künstlerische Spielwiese zu eng, er braucht Weite und der Möglichkeiten viele, wenn ihn eine bildnerische Idee juckt. Nach dem Kunststudium in Weimar kam er Anfang der 50er Jahre nach Darmstadt und blieb. Entwickelte dort seine eigene Handschrift, die in seinen Plastiken, Zeichnungen und Reliefs unverkennbar ist. Ein Leben lang reizte ihn die menschliche Figur und insbesondere der Kopf zu bildnerischen Erkundungen, die bisweilen die figürliche Formulierung verlassen und sich ins Abstrakte auflösen. Am Sonntag (28.) um 11 Uhr startet eine Ausstellung mit Arbeiten aus zwei Jahrzehnten, von 1980 bis 1999, in der Galerie Lattemann, eröffnet von Anja Trieschmann. Der Künstler ist anwesend.

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