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Archive für April 2008

07.05.2008 - Feld in Concert / Keller Klub

Wer viel im Hyperspace unterwegs ist und sich ein Lichtjahr nach dem anderen um die Ohren schlägt, nur um den ein paar Parsecs weiter wohnenden Kumpel mal zu besuchen, kennt diese lästigen Nebenerscheinungen - Kopfschmerz, Übelkeit, Orientierungslosigkeit, schlechten Speichel und weiche Knie -, die der Gefrier-Tiefschlaf mit sich bringt - oder besser das Aufgeweckt werden aus selbigem. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Abwechslung und Zerstreuung?
Nachdem die Feld-Crew sich also nun nahezu ein (Erden-) Jahr im Tiefschlaf durch das All hat treiben lassen, ist nun die Landesequenz durch den Bordcomputer eingeleitet, die Tiefschlaf-Tanks werden wieder an die Lebenserhaltungssysteme angeschlossen und die Landung auf dem Zielplaneten Erde steht in Kürze bevor:
Ein Gig der Band im Keller-Klub im Darmstädter Schloss! Musik zwischen allen Stühlen und vor allem original handgemacht.
und zwar am:
Mittwoch, den 7. Mai 2008; so etwa ab 21:00h
Info’s zu Feld und (Musik-) Downloads gibt’s hier.
Wir freuen uns auf die Erde/Darmstadt/den Keller-Klub/Dich !!!

02.05.2008 - Ausstellungseröffnung “Regale”

Ums Sammeln und Bewahren und die Gefährdung desselben geht es inhaltlich in der Ausstellung “Regale” von Agnes Stockmann und Jon Peter Pahlow in der Hanauer Remisengalerie im Schloss Philippsruhe (Philippsruher Allee 45). Zu sehen sind Videos, Objekte und eine Diashow rund um das Leichtmöbel, das erst befüllt seinen Wert und Flair erhält. Anja Trieschmann wird am Freitag (2.) um 19 Uhr in die Objekt- und Gedankenwelt des Künstlerduos einführen.

30.04.2008 - Künstlergespräch mit Kurt Wilhelm Hofmann

Er zeichnet Nester ohne Vögel darinnen, Angelhaken ohne Fisch dran und Fische ohne Wasser: In den Bildern von Kurt Wilhelm Hofmann fehlt immerzu etwas. Was er Landschaft nennt, ist nicht viel mehr als ein paar fedrige Bleistiftstriche, die mit viel gutem Willen einen Berg fantasieren. Jener Mangel aber, also das, was man nicht sieht, das, womit man konfrontiert wird im Prozess des Suchens und Schauens, das ist vielleicht gerade der eigentliche Bildinhalt, den der Zeichner und Maler vor Augen führen will. Seinem erkenntnis-philosophischen Hintergrund und der Motivation fürs Zeichnen auf die Spur kommen will Anja Trieschmann im Gespräch mit dem Künstler: Am 30. April um 19 Uhr im Regierungspräsidium Darmstadt. Dort ist auch seine aktuelle Ausstellung zu sehen: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr.

12.04.2008 - Künstlergespräch mit Willes Meinhardt

Er wird als der Mönch unter den Malern bezeichnet: Nicht nur liebt er Askese in seinem Atelier, auch in seinen Bildern herrscht die Große Stille. Nichts ist dort zu sehen - beim raschen Drüberblicken. Etwas mehr, wenn man sich Zeit nimmt. Und Bewegendes geschieht, wenn der Blick darinnen zur Ruhe kommt. Wenn Kontemplation ist: Sich auf das zu konzentrieren, was gerade vor Füßen liegt, dann ist der Weiterstädter Maler ein echter Mediteur, dessen Bilder in einem langsamen Prozess aus Pinselschichtung, Schauen, Pinselschichtung und Schauen entstehen. Am Samstag (12.) spricht Anja Trieschmann um 18 Uhr mit dem Künstler, dem das Malen so viel ist wie Philosophieren. Beide sind zu Gast in der Kaleidoskop Galerie, Raiffeisenstraße 15 in Pfungstadt, die Willes Meinhardt seit Jahren in der Region vertritt.

Weitere Infos: Porträt des Künstlers auf kunstnotiz.de

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